24-Stunden-Niederschlag
Der 24-Stunden-Niederschlag ist die Summe des gemessenen Niederschlags innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden. Er unterscheidet sich vom Tagesniederschlag, der üblicherweise um Mitternacht neu beginnt.
Wetterbegriffe verständlich erklärt – passend zu den Messwerten, Diagrammen, Warnungen und Auswertungen auf eifel-wetter.de.
Was bedeutet der Taupunkt? Wie unterscheidet sich die Regenrate von der Regenmenge? Und warum kann sich dieselbe Temperatur bei Wind deutlich kälter anfühlen? Dieses Glossar erklärt wichtige meteorologische Begriffe und hilft dabei, die aktuellen Messwerte unserer Wetterstation besser einzuordnen.
Der 24-Stunden-Niederschlag ist die Summe des gemessenen Niederschlags innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden. Er unterscheidet sich vom Tagesniederschlag, der üblicherweise um Mitternacht neu beginnt.
Die absolute Luftfeuchtigkeit beschreibt die tatsächlich in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge. Sie wird üblicherweise in Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft angegeben.
Der absolute Luftdruck ist der tatsächlich am Standort der Wetterstation gemessene Luftdruck. Da der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt, eignet sich dieser Wert nur eingeschränkt zum direkten Vergleich verschiedener Orte.
Der barometrische Luftdruck bezeichnet den Druck, den die Atmosphäre auf die Erdoberfläche ausübt. In Wetterberichten wird meist der auf Meereshöhe umgerechnete Luftdruck verwendet.
Die Beaufortskala teilt die Windstärke anhand ihrer Auswirkungen in Stufen von 0 Bft (Windstille) bis 12 Bft (Orkan) ein. Angaben wie Bft 7–9 stehen für steifen Wind bis Sturm; entscheidend ist, ob sich die Angabe auf den Mittelwind oder auf Böen bezieht.
Die Bewölkung beschreibt, wie groß der Anteil des Himmels ist, der von Wolken bedeckt wird. Sie reicht von wolkenlos über leicht oder stark bewölkt bis bedeckt.
Ein Blitz ist eine sehr kurze elektrische Entladung in der Atmosphäre. Er kann innerhalb einer Wolke, zwischen Wolken oder zwischen Wolke und Erde auftreten und ist ein typisches Merkmal eines Gewitters.
Eine Böe ist eine kurzzeitige, deutlich stärkere Zunahme der Windgeschwindigkeit gegenüber dem durchschnittlichen Wind. Kräftige Böen können auch auftreten, wenn der mittlere Wind vergleichsweise schwach ist.
Donner ist das Geräusch, das durch die schlagartige Erwärmung und Ausdehnung der Luft entlang eines Blitzkanals entsteht. Weil sich Licht wesentlich schneller ausbreitet als Schall, wird der Blitz meist vor dem Donner wahrgenommen.
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht amtliche Warnungen beispielsweise vor Sturm, Gewitter, Starkregen, Schnee, Glätte oder Hitze. Aktuelle Warnungen für die Region findest du auf unserer Seite Wetterwarnungen.
Ein Extremwert ist ein besonders hoher oder niedriger gemessener Wetterwert. Dazu gehören beispielsweise die höchste Temperatur, die niedrigste Temperatur, die stärkste Windböe oder die höchste Regenrate. Unsere gespeicherten Spitzenwerte findest du unter Rekordwerte.
Die Feuchtkugeltemperatur, auch Wet-Bulb-Temperatur genannt, berücksichtigt neben der Lufttemperatur den Kühleffekt durch Verdunstung. Sie ist besonders bei warmem und feuchtem Wetter interessant.
Von Frost spricht man, wenn die Lufttemperatur in Bodennähe oder in der üblichen meteorologischen Messhöhe unter 0 °C sinkt. Frost kann unter anderem zu Eisbildung und Schäden an empfindlichen Pflanzen führen.
Die gefühlte Temperatur beschreibt, wie warm oder kalt sich die Umgebung für einen Menschen anfühlt. Neben der tatsächlichen Lufttemperatur spielen unter anderem Wind und Luftfeuchtigkeit eine Rolle.
Ein Gewitter entsteht durch starke vertikale Luftbewegungen in hochreichenden Wolken. Typische Begleiterscheinungen sind Blitz und Donner sowie häufig kräftiger Regen, Böen oder Hagel.
Eine Gewitterzelle ist ein räumlich begrenzter Bereich einer Gewitterwolke mit starker Auf- und Abwindaktivität. Mehrere Zellen können sich zu größeren Gewittersystemen zusammenschließen.
Glätte entsteht, wenn Straßen und Wege durch gefrierende Nässe, Reif, Schnee oder Eis rutschig werden. Besonders kritisch sind Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Graupel besteht aus kleinen, weißen und meist weichen Eiskörnern. Er entsteht, wenn unterkühlte Wassertröpfchen an Schneekristallen gefrieren und diese mit einer Eisschicht überziehen.
Hagel besteht aus festen Eiskörnern, die in kräftigen Gewitterwolken durch starke Aufwinde wachsen können. Größere Hagelkörner können erhebliche Schäden an Fahrzeugen, Dächern und Pflanzen verursachen.
Der Heat Index beschreibt, wie warm sich hohe Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit für den menschlichen Körper anfühlen. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto schlechter kann Schweiß verdunsten und den Körper kühlen.
Die Beleuchtungsstärke beschreibt, wie viel sichtbares Licht auf eine Fläche fällt, und wird in Lux (lx) angegeben. Grobe Richtwerte reichen von weniger als 1 Lux bei dunkler Nacht über einige Tausend Lux bei bedecktem Himmel bis zu mehr als 100.000 Lux in direkter Sommersonne.
Bei außergewöhnlich hoher Wärmebelastung können amtliche Hitzewarnungen ausgegeben werden. Neben der Tageshitze spielen auch die Dauer der Belastung und die nächtliche Abkühlung eine Rolle.
Ein Hochdruckgebiet ist ein Gebiet mit vergleichsweise hohem Luftdruck. Absinkende Luft begünstigt häufig ruhiges, trockenes Wetter und eine geringe Wolkenbildung, wobei die genaue Wetterwirkung von Jahreszeit und Luftmasse abhängt.
Eine Kaltfront ist die Grenze, an der kältere Luft gegen wärmere Luft vorrückt und diese anhebt. Dabei können Wolken, Schauer, Gewitter und ein deutlicher Temperaturrückgang auftreten.
Der Luftdruck entsteht durch das Gewicht der Luftsäule über einem bestimmten Punkt und wird üblicherweise in Hektopascal (hPa) angegeben. Änderungen des Luftdrucks können Hinweise auf die Wetterentwicklung geben.
Luftdrucktendenz ist eine andere Bezeichnung für den Luftdrucktrend. Sie beschreibt, ob der Luftdruck über einen bestimmten Zeitraum steigt, fällt oder weitgehend gleich bleibt.
Der Luftdrucktrend beschreibt, wie sich der Luftdruck innerhalb eines bestimmten Zeitraums verändert. Fallender Luftdruck kann auf eine Wetterverschlechterung hinweisen, steigender Luftdruck häufig auf eine Stabilisierung.
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie stark die Luft bei der aktuellen Temperatur mit Wasserdampf gesättigt ist. Sie wird in Prozent angegeben.
Eine Luftmasse ist ein großräumiger Luftkörper mit relativ einheitlichen Eigenschaften wie Temperatur und Feuchtigkeit. Der Wechsel von Luftmassen kann das Wetter innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern.
Die Lufttemperatur ist einer der wichtigsten meteorologischen Messwerte. Auf eifel-wetter.de wird sie in Grad Celsius (°C) angegeben.
Nebel besteht aus sehr kleinen Wassertröpfchen oder Eiskristallen in bodennaher Luft und verringert die Sichtweite. Er entsteht häufig, wenn feuchte Luft bis in die Nähe ihres Taupunkts abkühlt.
Als Niederschlag bezeichnet man Wasser, das aus der Atmosphäre auf die Erdoberfläche gelangt. Dazu zählen unter anderem Regen, Schnee, Graupel und Hagel. Ein Millimeter Niederschlag entspricht einem Liter Wasser pro Quadratmeter (1 l/m²); in DWD-Texten wird dafür häufig auch 1 l/qm geschrieben.
Ein Niederschlagsfeld ist ein zusammenhängender Bereich, in dem Regen, Schnee oder anderer Niederschlag fällt. Im Radar lässt sich beobachten, wie sich solche Felder bewegen, verstärken oder abschwächen.
Die Niederschlagsintensität beschreibt, wie stark es in einem bestimmten Moment regnet. Bei Regen entspricht sie im praktischen Einsatz der Regenrate und wird auf eifel-wetter.de in Millimetern pro Stunde (mm/h) angegeben.
Die Niederschlagsmenge gibt an, wie viel Wasser innerhalb eines bestimmten Zeitraums gefallen ist. Ein Millimeter Niederschlag entspricht einem Liter Wasser pro Quadratmeter.
Ein Niederschlagsradar zeigt, wo sich Niederschlag befindet und wie sich Niederschlagsgebiete bewegen. Aus der Stärke des Radarsignals lässt sich die Niederschlagsintensität näherungsweise ableiten.
Ein Radar-Nowcast ist eine sehr kurzfristige Niederschlagsvorhersage auf Basis aktueller Radarmessungen. Dafür wird berechnet, wie sich vorhandene Niederschlagsgebiete in den nächsten Minuten oder Stunden voraussichtlich verlagern. Auf eifel-wetter.de wird dafür das RV-Radarprodukt des Deutschen Wetterdienstes ausgewertet.
Das Regenrisiko gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort innerhalb des angegebenen Zeitraums messbarer Niederschlag fällt. 40 Prozent bedeuten nicht, dass es 40 Prozent der Zeit regnet oder 40 Prozent der Fläche nass werden; die Angabe sagt auch nichts über Dauer oder Menge des Regens aus.
Die Regenmenge beschreibt die über einen bestimmten Zeitraum aufsummierte Niederschlagsmenge, beispielsweise innerhalb einer Stunde, eines Tages, eines Monats oder der vergangenen 24 Stunden.
Ein Regenradar ist eine gebräuchliche Bezeichnung für eine Radaransicht, die aktuelle Niederschlagsgebiete und deren Bewegung zeigt. Es hilft einzuschätzen, ob Regen oder Schauer auf einen Ort zuziehen.
Die Regenrate beschreibt die momentane Intensität des Regens und wird in Millimetern pro Stunde (mm/h) angegeben. Eine hohe Regenrate bedeutet nicht automatisch eine große Gesamtregenmenge, wenn der kräftige Regen nur kurz anhält.
Die relative Luftfeuchtigkeit beschreibt das Verhältnis zwischen der aktuell in der Luft enthaltenen Wasserdampfmenge und der bei dieser Temperatur maximal möglichen Menge. Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft.
Ein Satellitenbild zeigt großräumige Wolkenstrukturen aus der Perspektive eines Wettersatelliten. Es ergänzt das Niederschlagsradar, weil auch Wolkenfelder sichtbar sind, aus denen aktuell kein Niederschlag fällt.
Ein Schauer ist ein meist räumlich begrenzter Niederschlag, der häufig plötzlich beginnt und endet. Die Intensität kann sich innerhalb kurzer Zeit stark ändern.
Eine Schauerzelle ist ein kleiner, räumlich begrenzter Bereich mit kräftiger vertikaler Luftbewegung und Niederschlag. Solche Zellen können sich schnell bilden, verlagern und wieder auflösen.
Schnee besteht aus Eiskristallen, die in Wolken entstehen und sich zu Schneeflocken verbinden können. Ob Schnee den Boden erreicht und liegen bleibt, hängt unter anderem von Temperatur und Bodenverhältnissen ab.
Die Sichtweite beschreibt die Entfernung, bis zu der Objekte oder markante Strukturen noch erkennbar sind. Nebel, starker Niederschlag oder Schneefall können die Sichtweite deutlich verringern.
Sprühregen besteht aus sehr kleinen, dicht fallenden Wassertropfen und entsteht meist aus tiefen Schichtwolken. Er wirkt häufig schwach, kann aber bei längerer Dauer Straßen und Wege deutlich durchnässen und die Sicht verschlechtern.
Als Starkregen bezeichnet man außergewöhnlich große Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit. Da Starkregen oft sehr lokal auftritt, können sich die gemessenen Mengen selbst zwischen benachbarten Orten stark unterscheiden.
Die Stationshöhe bezeichnet die Höhe des Messstandortes über dem mittleren Meeresspiegel. Sie ist unter anderem bei der Umrechnung des gemessenen Luftdrucks auf Meereshöhe wichtig.
Von Sturm spricht man bei hohen Windgeschwindigkeiten. Für die Beurteilung der Wetterlage sind sowohl die mittlere Windgeschwindigkeit als auch kurzzeitig auftretende Böen wichtig.
Die Tagesmitteltemperatur ist die durchschnittliche Lufttemperatur eines Kalendertages. Auf eifel-wetter.de wird sie aus den über den Tag gespeicherten Messwerten berechnet und darf nicht mit dem Mittelwert aus Tagesminimum und Tagesmaximum verwechselt werden.
Tau entsteht, wenn sich eine Oberfläche so weit abkühlt, dass die unmittelbar angrenzende Luft ihren Taupunkt erreicht und Wasserdampf zu kleinen Wassertröpfchen kondensiert.
Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die Luft abgekühlt werden müsste, damit die enthaltene Feuchtigkeit zu kondensieren beginnt. Liegen Lufttemperatur und Taupunkt dicht beieinander, können Tau, Nebel oder Wolken entstehen.
Der THW-Index berücksichtigt Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit. Die Abkürzung steht für Temperature, Humidity und Wind und beschreibt die empfundene Wetterbelastung umfassender als die reine Lufttemperatur.
Ein Tiefdruckgebiet ist ein Gebiet mit vergleichsweise niedrigem Luftdruck. Aufsteigende Luft begünstigt häufig Wolken, Niederschlag und wechselhaftes oder windiges Wetter.
Der UV-Index beschreibt die Stärke der sonnenbrandwirksamen ultravioletten Strahlung. Je höher der Wert ist, desto größer ist die Gefahr von Haut- und Augenschäden bei ungeschütztem Aufenthalt im Freien.
Eine Warmfront ist die Grenze, an der wärmere Luft auf kältere Luft aufgleitet. Häufig nehmen die Wolken dabei allmählich zu und es kann länger anhaltender Niederschlag einsetzen.
Wet-Bulb ist die englische Bezeichnung für die Feuchtkugeltemperatur. Sie berücksichtigt den durch Verdunstung hervorgerufenen Kühleffekt und hängt deshalb von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab.
Das Wettergefühl auf eifel-wetter.de fasst mehrere aktuelle Wetterwerte zu einer leicht verständlichen Beschreibung zusammen. Dabei werden unter anderem Temperatur, Wind, Niederschlag und Tageszeit berücksichtigt. Es ist nicht mit der berechneten gefühlten Temperatur zu verwechseln.
Ein Wettermodell berechnet die künftige Entwicklung der Atmosphäre auf einem räumlichen Gitternetz. Eine Modellprognose ist daher eine berechnete Vorhersage und keine Messung am jeweiligen Ort; je nach Modell, Auflösung und Vorhersagezeitraum können die Ergebnisse voneinander abweichen.
Ein Wetterradar sendet elektromagnetische Impulse aus und erfasst Echos von Niederschlagsteilchen. Daraus entstehen Radarprodukte, mit denen Lage, Intensität und Bewegung von Niederschlagsgebieten beobachtet werden können.
Eine Wetterstation erfasst meteorologische Messwerte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Wind und Niederschlag. Informationen zu unserer Station findest du unter Die Wetterstation.
Der Windchill beschreibt den Abkühlungseffekt des Windes bei niedrigen Temperaturen. Durch Wind verliert der Körper schneller Wärme, sodass sich dieselbe Lufttemperatur deutlich kälter anfühlen kann.
Die Windgeschwindigkeit beschreibt, wie schnell sich Luft horizontal bewegt. Auf eifel-wetter.de wird sie in Kilometern pro Stunde (km/h) dargestellt.
Die Windrichtung bezeichnet die Richtung, aus der der Wind kommt. Nordwind kommt beispielsweise aus Norden. Eine Angabe in Grad verwendet 0° für Nord, 90° für Ost, 180° für Süd und 270° für West.
Eine Windrose stellt die Windrichtung und häufig auch die Windgeschwindigkeit grafisch dar. Dadurch lässt sich schnell erkennen, aus welcher Richtung der Wind aktuell kommt.
Ein Wolkenfeld ist ein größerer zusammenhängender Bereich mit Bewölkung. Seine Zugrichtung kann Hinweise darauf geben, ob sich die Wetterlage auflockert oder dichtere Bewölkung heranzieht.
Auf eifel-wetter.de bezeichnet Wolkenradar die Satellitenansicht zur Beobachtung von Wolkenfeldern und Bewölkung. Sie ergänzt das Regenradar und hilft einzuschätzen, welche Wolkengebiete auf die Region zuziehen.
Die Wolkenuntergrenze bezeichnet die Höhe der Unterseite einer Wolkenschicht. Auf der Messwertseite wird die mögliche Untergrenze tiefer Quellwolken aus der Differenz zwischen Lufttemperatur und Taupunkt abgeschätzt; sie ist daher ein berechneter Näherungswert und keine direkte Messung.